Empfänger-Freigabe: Wenn der Link allein nicht mehr reicht
Die Empfänger-Freigabe (Trust-Key) ist ein optionaler Schutz für besonders heikle Nachrichten. Ist sie aktiv, kann ein abgefangener oder weitergeleiteter Link die Nachricht nicht öffnen – erst nachdem du das Gerät des Empfängers einmal freigibst. Standardmäßig ist sie aus.
Vorteile der Zero-Knowledge Architektur
- Schlüssel-Splitting: Nur eine Hälfte steckt im Link
- Abgefangene oder weitergeleitete Links bleiben wertlos
- Zweite Hälfte nur verschlüsselt für das freigegebene Gerät (ECDH P-256)
- Zero-Knowledge: Server sieht nie Klartext oder private Schlüssel
- Optional und standardmäßig aus – normaler Flow unverändert
Häufige Fragen (FAQ)
Schützt die Empfänger-Freigabe vor abgefangenen Links?
Ja, für die Vertraulichkeit. Der Schlüssel wird in zwei Hälften geteilt; eine steckt im Link, die andere wird erst nach deiner Freigabe verschlüsselt für das Empfängergerät herausgegeben. Ein abgefangener oder weitergeleiteter Link allein kann nichts entschlüsseln.
Bleibt Zero-Knowledge erhalten?
Ja. Verschlüsselung und Schlüssel bleiben in den Browsern. Der Server speichert nur Ciphertext, öffentliche Empfänger-Schlüssel und das für den Empfänger verschlüsselte Freigabe-Paket – nie Klartext oder private Schlüssel.
Wie läuft die Freigabe konkret ab?
Der Empfänger öffnet den Link und sein Browser erzeugt ein Schlüsselpaar. Du siehst die Anfrage und gibst sie frei; erst dann wird die zweite Schlüsselhälfte verschlüsselt für genau dieses Gerät ausgeliefert.
Was passiert, wenn ich nicht freigebe?
Dann bleibt der Inhalt verschlüsselt und wird mit Ablauf der gewählten Frist gelöscht. Ohne deine Freigabe kommt niemand an die zweite Schlüsselhälfte.
Kann ich mehreren Geräten Zugriff geben?
Jede Anfrage ist an ein konkretes Gerät gebunden. Du entscheidest pro Anfrage – eine Freigabe überträgt sich nicht automatisch auf ein weiteres Gerät.
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